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Finanzierung für Projekt „Integration durch Sport“

9/2026
Erstellt von Thüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz

„Sport verbindet – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Religion. Unsere Vereine schaffen Räume für Begegnung und Gemeinschaft ”, sagt Thüringens Migrationsministerin Beate Meißner.

Heute überreichte die Ministerin dem Landesportbund den Finanzierungsbescheid für das Projekt „Regionale Fachkräfte Integration durch Sport“. Das Vorhaben ergänzt das entsprechende Bundesprogramm und wird landesweit umgesetzt. „Wir unterstützen die Vereine dabei, Menschen mit Migrationshintergrund aktiv einzubinden und ihnen den Zugang zum organisierten Sport zu erleichtern”, so Meißner.

Das Projekt wird aus Landes- und Bundesmitteln finanziert. Die Landesförderung belief sich auf 312 200 Euro im Jahr 2023, 286 000 Euro im Jahr 2024 und 295 000 Euro im Jahr 2025. In diesem Jahr werden es 300 000 Euro sein. „Trotz der begrenzten Haushaltsressourcen besitzt die Integration für die Landesregierung weiterhin eine zentrale Priorität”, sagt die Ministerin. „Mit Blick auf ihre Umsetzung gilt mein besonderer Dank dem Landessportbund und den vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen. Erst ihr Engagement sichert das Gelingen der Integration.”

Eine der wichtigsten Aufgaben des Projektes ist es, Migranten einen niedrigschwelligen Zugang zu den Angeboten der lokalen Vereine zu ermöglichen. Außerdem sollen Programme für bestimmte Zielgruppen entwickelt werden – zum Beispiel Frauensport, Schwimmkurse oder Fahrradlehrgänge. Ein besonderer Fokus liegt auf Aktivitäten in der Erstaufnahmeeinrichtung und in gemeinschaftlichen Unterkünften. Darüber hinaus sollen Interessierte mit und ohne Migrationshintergrund ermutigt werden, sich im Sport zu engagieren und auch weiterzubilden.

„Integration beinhaltet Teilhabe. Darum wollen wir, dass Migranten nicht allein am Vereinsleben teilnehmen, sondern auch aktiv dazu beitragen und Verantwortung übernehmen”, sagt Meißner. Die Bedeutung dieser Arbeit spiegelt sich auch in den starken Strukturen in Thüringen wider. Mehr als 60 Partnervereine sind bereits in die Integrationsarbeit involviert und werden durch das Koordinationsnetzwerk unterstützt. „Unser gemeinsames Ziel ist klar. Wir wollen Menschen zusammenbringen und die soziale Teilhabe stärken. ​Sport ist einer der wichtigsten Ansätze dafür.”

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