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Justizvollzug in Mitteldeutschland rückt enger zusammen

37/2026
Erstellt von Thüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz

In Magdeburg haben sich gestern die Sicherheitsgruppen des Justizvollzugs aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen getroffen. Bei dem fachlichen Austausch standen Erfahrungen aus sicherheitsrelevanten Einsatzlagen im Fokus. Konkret ging es um den im Juni zu Ende gegangenen Strafprozess gegen den Amokfahrer von Magdeburg.

„Bei diesem Treffen handelte es sich um einen wertvollen Gedankenaustausch auf Arbeitsebene zu Vorführungen von gefährlichen oder gefährdeten Gefangenen zu Prozessen mit großem medialen Interesse. Im Zentrum stand das Vorgehen im Team bei Widersetzlichkeiten von vorzuführenden Gefangenen in der Öffentlichkeit. Dabei ging es auch um einen Erfahrungsaustausch zu Körperschutzausrüstungen und Einsatzmitteln", sagte Thüringens Justizministerin Beate Meißner. „Die Sicherheitsgruppe leistet eine unschätzbare Arbeit, die oft im Verborgenen bleibt und dennoch für uns unverzichtbar ist. Ihr Einsatz ist geprägt von einer hohen Einsatzbereitschaft, großer Fachkompetenz und unerschütterlichem Mut. Dafür gilt den Kollegen meine höchste Anerkennung und Dank. Sie sind es, die in kritischen Situationen, besonnen und entschlossen handeln und damit die Sicherheit der Bediensteten, der Gefangenen und letztendlich auch die öffentliche Ordnung gewährleisten."

Das Treffen der Sicherheitsgruppen war der erste Schritt der engeren Zusammenarbeit der drei Länder im Bereich des Justizvollzugs. Bei der mitteldeutschen Justizministerinnenkonferenz am 1. und 2. Juli in Halberstadt hatten sich die Ressortchefinnen eine Intensivierung der Zusammenarbeit von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im Rahmen der „Sicherheitspartnerschaft Mitteldeutschland“ vertraglich vereinbart.

Weitere Informationen zur Justizministerinnenkonferenz in Halberstadt: https://lsaurl.de/

 

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