Ziel der Kampagne ist es, die vielfältigen Facetten gelungener Integration im Freistaat sichtbar zu machen. Anstatt über abstrakte Zahlen zu sprechen, rückt die Kampagne die Menschen hinter der Integrationsarbeit und ihre persönlichen Geschichten in den Mittelpunkt.
Den Auftakt der Serie bildet das Thema „Sport als Motor der Integration“ mit dem Integrationsbotschafter Yurii Zemkov. Im Jahr 2022 floh er vor dem Krieg aus der Ukraine nach Thüringen. Heute ist er fest in der Landeshauptstadt verwurzelt: Als Kursleiter und Rettungsschwimmer bei den Erfurter SWE Bädern leistet er einen täglichen Beitrag für die Sicherheit und das Gemeinschaftsleben in der Region.
„Yuriis Weg zeigt eindrucksvoll, dass Integration keine Einbahnstraße ist. Sie lebt vom Machen und vom gegenseitigen Geben und Nehmen“, so Ministerin Beate Meißner zum Kampagnenstart. Ein zentraler Motor für solche Erfolgsgeschichten sei der organisierte Sport. Um diese Strukturen nachhaltig zu stärken, fördere der Freistaat beispielsweise das Programm „Integration durch Sport“ jährlich mit über 300.000 Euro. „Yuriis Beispiel beweist, dass diese Investitionen direkt dort wirken, wo Zusammenhalt entsteht: Im Verein und im Schwimmbad nebenan“, sagt Ministerin Meißner weiter.
Die Kampagne „Integrationsbotschafter“ wird in den kommenden Monaten verschiedene Persönlichkeiten und Projekte in ganz Thüringen vorstellen. Ziel sei es, die Vielfalt gelingender Integration sichtbar zu machen – von der Arbeitswelt über das Ehrenamt bis hin zur Bildung. Die Porträts werden über soziale Medien, Kurzvideos und die Website des Ministeriums veröffentlicht. „Wir laden alle Thüringerinnen und Thüringer ein, Yurii und die weiteren Botschafterinnen und Botschafter kennenzulernen und sich von ihrem Mut und ihrer Tatkraft inspirieren zu lassen“, so Meißner abschließend.