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Haftbefehl binnen Stunden – Rechtsstaat reagiert konsequent auf Gewalttat in Sonneberg

15/2026
Erstellt von Thüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz

Gegen einen 33-jährigen afghanischen Beschuldigten hat das zuständige Amtsgericht am heutigen Tage die Untersuchungshaft angeordnet. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, in der Fußgängerzone in Sonneberg die Schaufensterscheibe eines Drogeriemarktes mit einer Eisenstange eingeschlagen und mit diesem Tatwerkzeug sodann vier Polizeibeamte angegriffen zu haben, nachdem er von den Beamten auf sein Tun angesprochen worden war.

Die Thüringer Justizministerin Beate Meißner begrüßt das konsequente und zeitnahe Einschreiten der Strafverfolgungsbehörden und lobt das besondere Engagement der Staatsanwaltschaft Meiningen, wie auch der Polizei in Sonneberg: „Ermittlungsrichter, Staatsanwaltschaft und Polizei haben hier, vorbehaltlich der im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren geltenden Unschuldsvermutung, einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Förderung des Vertrauens der Bevölkerung in den Rechtsstaat erbracht. Vom Vorfall bis zum Haftbefehl vergingen wenige Stunden. Das ist der Rechtsstaat, wie er funktionieren soll. Allen Beteiligten sei gedankt“, äußert die Ministerin spontan nach Verkündung des Haftbefehls.

Zugleich macht Meißner klar: „Wer in diesem Land Schutz sucht, aber hier Gewaltstraftaten verübt – gegen Unbeteiligte, gegen Polizeibeamte, gegen unsere öffentliche Ordnung –, der hat diesen Schutz nicht verdient.

Der Rechtsstaat hat bewiesen, dass er darauf mit aller Konsequenz reagiert. Der Täter wird zur Verantwortung gezogen und die Bevölkerung vor ihm geschützt.“

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