Seit zwei Jahren stellt das Integrationskonzept den Leitfaden für die Arbeit der Landesregierung in diesem Aufgaben dar. Viele Anregungen wurden bereits verwirklicht, zum Beispiel bei der Sprachförderung und der Vermittlung in den Arbeitsmarkt. „Ganz aktuell und noch gar nicht im Bericht erfasst, haben wir ein weiteres wichtiges Vorhaben umgesetzt: Ab Mai werden thüringenweit in Behörden, Krankenhäusern, Beratungsstellen, Frauenhäusern und vielen weiteren Einrichtungen, die mit neu Zugewanderten arbeiten, Leitungen für eine Flatrate für Audio- und Videodolmetschleistungen freigeschaltet“, so Lauinger. „Damit ist Thüringen bundesweit Spitze in der Deckung des bestehenden Bedarfs an Sprachmittlung.“
Einen wesentlichen Aspekt für eine gelingende Integration stellt neben Sprache, Arbeit und Bildung die gelebte Einbindung in die Gesellschaft dar. „Hierauf wird mittelfristig ein Fokus der Integrationsarbeit liegen, insbesondere auf Begegnung und Sport“, so Lauinger. „Zudem soll der Stand von Zuwanderung und Integration in Thüringen in einem ersten Zuwanderungs- und Integrationsbericht dargestellt werden.“ Der Bericht soll alle vorliegenden Daten und Erhebungen zusammenfassen, um ein umfassendes Bild zu erstellen. Er soll im September vorgestellt werden.
Umsetzung des Integrationskonzeptes kommt gut voran
„Die Landesregierung hat ihre Hausaufgaben gemacht“, so fasst Migrationsminister Dieter Lauinger die Ergebnisse des Zweiten Zwischenberichtes zur Umsetzung des „Thüringer Integrationskonzepts – für ein gutes Miteinander!“ zusammen. „Und wir werden diesen Weg konsequent fortsetzen.“