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Ministerin Denstädt: „Wir brauchen einen barrierefreien Zugang zu Trinkwasser“

25/2024
Erstellt von Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Thüringens Verbraucherschutzministerin Doreen Denstädt hat vor der morgen beginnenden Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) die Wichtigkeit eines möglichst barrierefreien Zugangs zu Trinkwasser im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden betont. Insbesondere mit Blick auf die zunehmenden Hitzesommer bedürfe es eines besonderen Schutzes vulnerabler Gruppen. In seiner Beschlussvorlage für die VSMK bittet Thüringen deshalb den Bund, Initiativen zum Auffüllen privater Trinkflaschen – z. B. die sog. „Refill“-Initiative – noch bekannter zu machen und zu unterstützen.

Die Qualität des ausgegebenen Wassers aus den Wasserspendern muss dabei natürlich der Qualität des Trinkwassers entsprechen“, sagte Denstädt. Aus diesem Grund ruft Thüringen den Bund dazu auf, rechtlich bindende Grenzwerte für freistehende Wasserspender und leitungsgebundene Wasserspender in gleicher Dimension wie die für Trinkwasser festzulegen. „Unsere Kinder haben es verdient, dass wir ihnen die bestmögliche Versorgung ermöglichen“, so die Ministerin.

Die 20. VSMK findet vom 13. bis 14. Juni 2024 in Regensburg statt und dient der verbraucherpolitischen Zusammenarbeit der Länder untereinander sowie der Koordinierung mit dem Bund. Die Mitglieder der VSMK beraten grundsätzliche Angelegenheiten des gesundheitlichen und wirtschaftlichen Verbraucherschutzes einschließlich der Verbraucherbildung.

Neben der Trinkwasserinitiative fordert Thüringen zugleich ein Werbeverbot für an Kinder und Jugendliche gerichtete Werbung für Lebensmittel mit hohem Zucker-, Fett- und Salzgehalt. „Wir haben über 15 Prozent Kinder und Jugendliche in Deutschland mit Übergewicht oder Adipositas. Deshalb ist es an der Zeit, dass die ständige Präsenz derartiger Lebensmittel in den Medien beendet wird. Ich sehe den Bund in der Pflicht, ein solches Werbeverbot einzuführen“, sagte die Ministerin.

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