Tag der Einheit ist Tag der Freude

55/2020
Erstellt von Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

„Der Tag der deutschen Einheit ist ein Tag der Freude“, sagt Thüringens Justiz- und Verfassungsminister Dirk Adams angesichts des 30. Jahrestages der Wiedervereinigung. „Bei allen Problemen und Schwierigkeiten können wir auf eine positive Entwicklung zurückblicken und die Zukunft optimistisch angehen.“

Adams hatte 1989/90 die friedliche Revolution in der DDR miterlebt und war unter anderem an der Besetzung der Stasi-Zentrale in Erfurt beteiligt. „Das große und die verschiedenen Gruppen einigende Ziel war die Freiheit“, so Adams. „Wir können heute Meinungsfreiheit, Freizügigkeit, freie Religionsausübung und andere Vorzüge einer freiheitlichen Gesellschaft genießen. Das ist gut, aber wir sollten uns auch dessen bewusst sein, dass sie keine Selbstverständlichkeiten sind. Wir müssen immer wieder für die Bewahrung der bürgerlichen Rechte einstehen.“

Adams betont auch, dass die Menschen aus der ehemaligen DDR große Herausforderungen bewältigt haben. „Die Biografien wurden gebrochen, Lebensleistungen in Frage gestellt. Für viele kam das Gefühl hinzu, übergangen zu werden. Und große Teile einer Generation gingen aus der Heimat in den Westen“, so Adams. „Mit den Folgen dieser Entwicklungen haben wir heute noch zu kämpfen, aber wir sind auf einem guten Weg. Bei allen Schwachpunkten: Thüringen ist dabei, sich wirtschaftlich zu etablieren. Und auch das sollten wir am Tag der deutschen Einheit anerkennen.“

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