Tage der Schulverpflegung mit einer Aktionswoche für mehr Lebensmittelwertschätzung

52/2020
Erstellt von Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

„Laut einer WWF-Studie landen allein in Deutschland in jeder Sekunde 313 Kilogramm genießbare Lebensmittel in der Tonne. Mehr als die Hälfte der Lebensmittelverluste geht auf das Konto der privaten Haushalte. Um das zu ändern, muss jede und jeder verstehen, wie sehr dies vom eigenen Verhalten abhängt“, sagt Thüringens Verbraucherschutzminister Dirk Adams zum Auftakt der „Tage der Schulverpflegung“.

„Mit dem nötigen Wissen – beispielweise zum Mindesthaltbarkeitsdatum von Lebensmitteln oder der richtigen Bevorratung – können wir alle einen direkten Einfluss darauf nehmen, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass es Aktionen wie die Tage der Schulverpflegung gibt.“

Seit 2009 finden jährlich die sogenannten Tage der Schulverpflegung der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Thüringen (VNST) statt. In diesem Jahr widmen sich die Tage der Schulverpflegung einigen Aspekten rund um das Thema „Lebensmittelwertschätzung“ und leisten damit einen Beitrag zur bundesweit stattfindenden Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel“. Ziel der Aktionswoche ist, auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen und dadurch mehr Wertschätzung für Lebensmittel zu erreichen.

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Thüringen (VNTH) hat Schulen eingeladen, sich im Rahmen verschiedener Aktionsangebote mit Lebensmittelverschwendung, -herkunft und -wertschätzung auseinanderzusetzen. Die Nachfrage an den Aktionstagen konnte in den vergangenen beiden Jahren stets gesteigert werden. So werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vernetzungsstelle in diesem Jahr insgesamt zwei Wochen in 11 Schulen unterwegs sein können damit ein Teilnehmerplus von circa 500 Schülerinnen und Schüler im Vergleich zum Vorjahr (1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) erzielten. Drei Aktion standen den Schulen zur Auswahl: „Werde Lebensmittelretter!“, „Lebensmittelwertschätzung“ und „Wieg´ den Rest“. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung wird vom Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbrauchschutz gefördert. 

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