Zweites Staatsexamen erfolgreich beendet

27/2020
Erstellt von Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Heute fanden die letzten mündlichen Prüfungen des aktuellen Jahrgangs zum zweiten juristischen Staatsexamen statt. „Trotz der Corona-Pandemie konnte damit die Ausbildung ohne Verschiebungen abgeschlossen werden“, sagt Thüringens Justizminister Dirk Adams. „Ich danke allen Verantwortlichen, insbesondere den Ausbilderinnen und Ausbildern an den Gerichten, Staatsanwaltschaften und Behörden, für diese engagierte Leistung und gratuliere den Absolventinnen und Absolventen.“

Insgesamt legten 29 junge Juristinnen und Juristen ihr zweites Staatsexamen in diesem ersten von zwei Prüfungsdurchgängen des Jahres ab. „Das zeigt, dass uns um den juristischen Nachwuchs nicht bange sein muss“, sagt Adams. „Als Thüringer Justiz müssen wir nun engagiert darangehen, möglichst viele der Absolventinnen und Absolventen für eine Tätigkeit in der Thüringer Justiz zu gewinnen. Die Gespräche dazu haben bereits begonnen.“

Mit dem zweiten Staatsexamen endet die Ausbildung zur sogenannten Volljuristin beziehungsweise zum Volljuristen. Ihm geht ein Studium der Rechtswissenschaften voraus, das mit dem ersten Examen abgeschlossen wird. Danach beginnt der juristische Vorbereitungsdienst, der zwei Jahre dauert. Am Ende des Vorbereitungsdienstes folgt die schriftliche Prüfung des zweiten Examens, zu der acht Klausuren geschrieben werden müssen. Einige Wochen später finden die mündlichen Prüfungen statt, mit deren Bestehen die Ausbildung abgeschlossen ist. Diese wurden in dieser Woche in den Konferenzräumen des Erfurter Stadiums abgenommen.

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