Integrationsarbeit – kreative Lösungen in Zeiten von Corona

23/2020
Erstellt von Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Trotz der Herausforderungen durch das Corona-Virus geht in Thüringen das Engagement für die Integration von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern weiter. Das Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz unterstützt viele Träger von Integrationsprojekten im Rahmen der Projektförderrichtlinie Integration.

„Es ist beeindruckend, welche kreativen und innovativen Lösungen die Initiativen und Vereine im Umgang mit der neuen Situation gefunden haben“, sagt Migrationsminister Dirk Adams (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). „Mit angepassten Angeboten konnte die wichtige Arbeit fortgesetzt werden. Dank dieses Engagements konnten wir zeigen, dass Thüringen ein weltoffenes Land ist. Vielen Menschen wurde trotz Pandemie-Gefahr bei ihren alltäglichen Herausforderungen geholfen oder eine Teilhabe am sozialen Leben ermöglicht.“

So stellte der Nähkurs des Mode Atelier in Apolda – Förderkreis Integration e. V. seine Aktivitäten auf Schutzmasken um, die dem Sozialamt des Landratsamtes kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Der Thüringer Volkshochschulverband e. V. führt im Rahmen des Landesprogramms „Start Deutsch“ für die kursdurchführenden Partner Video-Konferenzen im virtuellen Raum der vhs-cloud durch. In der Cloud wurde auch eine Arbeitsgruppe „DaZ digital lehren und lernen“ für Lehrkräfte der Start-Deutsch-Kurse geschaffen.

Ebenso stellten die Migrationsberatungsstelle der Caritas in Erfurt und das Thüringer Zentrum für Interkulturelle Öffnung auf online-Angebote um. Das Familienseminar der Kindersprachbrücke Jena e. V., in dem eigentlich Sprachkurse und Beratungen durchgeführt werden, begleitet die Familien nun über Telefon und digitale Medien. Es wurde eine Lernplattform mit Bildungstipps für den Alltag und weiteren Materialien erarbeitet: https://www.kindersprachbruecke.de/coronabildungstipps/

„Dies sind nur einige Beispiele für die Umstellung der Integrationsangebote auf die Corona-Bedingungen. Sie zeigen, wie engagiert Thüringerinnen und Thüringer bei dieser Aufgabe sind“, sagt Adams. „Das ist ein gutes Zeichen für unsere Gesellschaft und das Land. Wir werden diese Aktivitäten gern weiter unterstützen.“

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